Gebührenerhebung, Veranlagung und Abrechnung

Grundlagen

Auf der Grundlage der Abfallgebührensatzung erhebt die AW SAS – AöR, für das Vorhalten und die Inanspruchnahme der Abfallentsorgung zur Deckung ihrer Aufwendungen, Gebühren. Die Gebühren setzen sich aus den personen- bzw. behälterbezogenen Abfallentsorgungsgebühren, den Benutzungsgebühren für die Bioabfallbehälter sowie den behälterbezogenen Lenkungsgebühren für die Restabfallbehälter zusammen.

Veranlagung

Im Abfallgebührenbescheid-Vorauszahlungsbescheid werden die Abfallentsorgungsgebühren, die Benutzungsgebühr für die Biotonne und Abschläge der Lenkungsgebühren für das jeweilige Veranlagungsjahr berechnet. Die Festsetzung der Abschläge der Lenkungsgebühren erfolgt entsprechend der im vorangegangenen Jahr tatsächlich in Anspruch genommenen Leerungen.
Auch wenn keine Leerungen der Restabfallbehälter registriert wurden, wird in jedem Fall eine Mindestleerung pro Jahr und Behälter berechnet!

Die Abfallentsorgungsgebühr wird in vier Raten, jeweils zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig.

Die Bescheidempfänger sind verpflichtet, alle abrechnungsrelevanten Änderungen bezüglich Personen, Eigentümerwechsel, Gewerbebetrieb oder Behälter (unter Angabe der Objekt- und Behälternummer) umgehend zu melden. Der Druck der geänderten Bescheide erfolgt einmal pro Quartal.

Bei Überweisungen durch den Gebührenzahler sind unbedingt die Adressaten-, Objekt- und Bescheidnummern mit anzugeben, um eine eindeutige Zuordnung der Zahlungen zu gewährleisten. Daueraufträge sind bezüglich der Höhe der Raten und der Bescheiddaten mindestens jährlich zu aktualisieren. Einfacher ist die Abwicklung mittels SEPA-Basislastschriftverfahren. Das SEPA-Formular finden Sie unter Downloads.

Jahresendabrechnung

Die Endabrechnung der Abfallentsorgungsgebühr erfolgt nach dem Jahresabschluss mit der Erstellung des Jahresgebührenbescheides im 1. Quartal des Folgejahres. Sollten innerhalb eines Jahres keine abrechnungsrelevanten Änderungen eingetreten sein, behält der Vorausleistungsbescheid seine Gültigkeit.

Weist der Jahresgebührenbescheid des Vorjahres ein Guthaben aus, ist dieses selbstständig von der/den ersten Rate/n des laufenden Jahres abzusetzen oder dessen Erstattung bis spätestens 31.03. des laufenden Jahres zu beantragen, ansonsten erfolgt die automatische Verrechnung mit offenen Forderungen. Bei Lastschriftkunden werden Guthaben automatisch auf das angegebene Konto erstattet.

Wird im Jahresgebührenbescheid eine Nachzahlung ausgewiesen, ist diese zu den im Bescheid angegebenen Fälligkeiten zu leisten bzw. wird diese bei Lastschriftkunden eingezogen.

Hinweis

Ein Leerungsbericht kann auf Antrag bereitgestellt werden. Wird die Erstellung eines Leerungsberichtes generell pro Bescheid gewünscht, ist dies bis zum 31.12. des laufenden Jahres für das Folgejahr zu beantragen.