Geruch und „Leben“ in der Biotonne

Sommerzeit ist Madenzeit – oder doch nicht? Mit einfachen Tricks lassen sich so manche Gerüche und auch Maden vermeiden.

Hygiene- und Reinigungstipps

Vortreffliche Helfer, die in nahezu jedem Haushalt zu finden sind, stellen Essigwasser und Natron dar. Essigwasser sollte zum Vorbeugen eingesetzt werden. Vorzugsweise sollten Sie den Rand der Biotonne wöchentlich abwischen. Dies verhindert, dass Fliegen hier ihre Eier ablegen. Zur Reinigung und damit als Vorbeugung von unangenehmen Gerüchen hilft der Einsatz von Haushaltsnatron.
Darüber hinaus finden Sie im Baumarkt Mittel für mehr Hygiene in der Biotonne. Sogenanntes Biotonnenpulver, meist auf Basis von Gesteinsmehl, ist kompostierbar und biologisch abbaubar, es verhindert die Entstehung von Schimmelpilzen und überdeckt die Zersetzungsgerüche in den Küchenabfällen. Auch handelsüblicher Kalk aus dem Baumarkt ist ein bewährtes Mittel zur Vorbeugung von Maden. Bitte achten Sie zudem, sofern möglich, auf einen schattigen Standort Ihrer Biotonne.

Vorbeugen beginnt beim Vorsortieren in der Küche

Damit es garnicht erst so weit kommt, sollte beim Befüllen das ein oder andere beachtet werden. Es ist zu empfehlen, den jeweiligen Vorsortierbehälter mit Zeitungspapier auszulegen, geschlossen zu halten und regelmäßig zu entleeren – denn auch bereits im Haus können Fliegen ihre Eier auf den Bioabfall legen.
Um Geruchsbelästigungen und Madenbefall vorzubeugen, ist das Binden der anfallenden Flüssigkeit in der Biotonne wichtig. Zeitungspapier auf dem Tonnenboden hilft, Flüssigkeit zu binden und die Geruchsbildung zu vermindern. Zudem sollten Sie den Bioabfall vor der Entsorgung in die Biotonne in Papier einwickeln. Rasenschnitt sollte aufgrund seines hohen Feuchtigkeitsgehalts vor dem Einbringen in die Tonne abtrocknen.

Wichtiger Hinweis: Die Nutzung von biologisch abbaubaren Plastiktüten ist im Burgenlandkreis nicht erlaubt, denn diese können während des Kompostierungsprozesses im Kompostwerk Weißenfels nicht vollständig abgebaut werden.